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Hornussen

Von Roland Kägi, 6.12.2014

Nouss, Bock, Ries und Schindel statt Shuttle, Smash, Clear und Drop. Der BCRR wagte sich am Sommeranlass in etwas urchigere Gefilde. Wir gingen Hornussen! Mit einer Art Schläger wird ein Ding durch die Luft geknallt, und mit einem ebenfalls etwas Schlägerähnlichem wird besagtes Ding wieder getroffen. Klingt irgendwie wie Badminton. Mit anderen Worten, das sollten wir doch locker hinkriegen...

Der Start in den Tag verlief etwas harzig. Vögi hat verpennt bzw. das Wetter nach einem kurzen Blick nach draussen für nicht Hornussen-tauglich befunden und die Decke wieder über den Kopf gezogen. Nach anfänglichem Widerwillen liess er sich dann aber doch noch überreden, und in 10 Minuten schaffte er es von Tiefschlaf bis abholbereit -€“ Respekt. Zu Gast waren wir bei der Hornussergesellschaft Frauenfeld. Ueli Buchser -€“ ein Exilberner und damit neben Stephie der zweite Fremdsprachige in der Gruppe - weihte uns in die Geheimnisse des Hornussens ein. Zuerst etwas Theorie, und dann gleich ab in die Praxis. Zuerst stand "€žAbtun" auf dem Programm. Ueli knallte mit seiner Wundermaschine Tennisbälle bis zu 200 Meter weit durch die Gegend, und wir bemühten uns, sie abzutun. Da kam uns natürlich unser antrainiertes Ballgefühl zu Gute, und es gab anerkennende Worte vom Meister. Etwas schwieriger gestaltete sich dann der zweite Praxisteil -€“ das Abschlagen. Die Palette reichte von durchaus passabel (Dani) über gemeingefährlich (Biggi nahm die angrenzende Strasse unter Artilleriebeschuss) bis hoffnungslos (der Schreibende schaffte gar eine negative Weite von -0.70 Meter). Der beste BCRR-Abschlag kam auf rund 90 Meter - 10 Meter bevor das Ries (die Abfangszone der gegnerischen Mannschaft) erst beginnt... Wie es richtig geht, zeigte uns Ueli. 70 Jahre alt und 200 Meter weit...

Anschliessend gingen wir zu dem Teil über, den wir besser beherrschen: Bier und Grillen war angesagt in der gemütlichen Hütte der Frauenfelder Hornussergesellschaft, wo wir den Anlass standesgemäss ausklingen liessen. Herzlichen Dank an die Organisatorin Evelyne (welche leider aus Nachwuchsgründen selbst nicht teilnehmen konnte) und an Ueli Buchser für die sehr sympathische und kurzweilige Einführung in das Hornussen!